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11.06.2020 Sonntag auf die Straße mit #unteilbar

Warum wir dabei sind

Als wir im Oktober 2018 mit 250.000 Menschen mit #unteilbar auf die Straße gegangen sind, kamen danach Aussagen wie "da waren nur so viele, weil man gar nicht weiß, wofür eigentlich demonstriert wurde". Auch in den letzten Tagen kamen wieder Bemerkungen in diese Richtung.

Mt so einer Annahme unterstellt man den Menschen reichlich viel Dummheit und die Zahlen bei den Demos gegen Rassismus in den letzten Tagen zeigen, dass Viele sehr gut beurteilen können wofür es sich lohnt zu demonstrieren.

Sicher werden am Sonntag kein 250.000 auf den Straßen in Berlin, Chemnitz, Erfurt, Hamburg, Leipzig, Plauen und weiteren Orten zusammenkommen. Aber "Dank den Abstandsregeln" werden wir sichtbar sein ;-) und "alle anderen" können die Veranstaltung im Livestream verfolgen.

Zurück zur Frage warum wir dabei sind. Im Oktober 2018 konnten wir als "Datenschutzverein" einfach auf die anstehenden Polizeigesetze und die Grundrechtsbrüche beim Asylrecht verweisen. Aber auch heute gibt es mehr als genug Anknüpfungspunkte für uns als Verteidiger der Grundrechte.

Die Forderungen der Unterstützer von #unteilbar (Aktion Freiheit statt Angst e.V. gehört zu den Erstunterzeichnern):

  • Bessere Arbeitsbedingungen und gute Löhne für alle.
  • Gleiche Rechte und Schutzbedingungen für migrantische Arbeiter*innen
  • Geschlechtergerechte Verteilung von Sorgearbeit
  • Kostenlose Gesundheitsversorgung für alle und Rücknahme der Privatisierungen
  • Sicherer und guter Wohnraum für alle: Unabhängig von Geldbeutel und Aufenthaltsstatus
  • Demokratisierung der Wirtschaft und mehr Mitbestimmung in den Betrieben
  • Eine Steuerpolitik, bei der die wirtschaftlich Starken und Vermögenden die Kosten der Krise tragen
  • Sozial und ökologisch gerechte Konjunkturprogramme
  • Schuldenerlasse und Unterstützung der von der Krise besonders hart getroffenen Länder
  • Für das Recht auf Schutz und Asyl – Auflösung menschenrechtswidriger Unterbringungen – Aufnahme der Geflüchteten aus den griechischen Lagern jetzt – Solidarität kennt keine Grenzen!
  • Menschenrechte müssen weltweit der Maßstab für die Bewältigung der Krise sein
  • Einen gesellschaftlichen Pakt gegen Rassismus, Antisemitismus und Rechtsterrorismus

Alle diese Forderungen gehen aus dem Bewusstsein hervor, dass wir eine Politik der Solidarität für eine Verbesserung der Lebensumstände für Alle wollen. Bis auf die erste Forderung gehen alle auf die Verteidigung unserer Grundrechte zurück. Die Forderung nach Lohnerhöhungen ist sicher auf die Mitarbeit der am Bündnis beteiligten Gewerkschaften zurückzuführen - und wird sicher ebenfalls von 99% der Menschen unterstützt.

So sind wir der Meinung, dass die Demo wichtig ist, weil

  • das Recht auf Asyl wieder hergestellt werden muss,
  • unsere Solidarität nicht an den EU Außengrenzen aufhören darf,
  • die Auseinandersetzung mit Rassismus, Antisemitismus und Rechtsterrorismus viel entschiedener geführt werden sollte,
  • jetzt Entscheidungen anstehen, wie die Wirtschaft zukünftig ausgerichtet sein sollte,
  • konkret z.B., dass Arbeit- und Lebensbedingungen auch für ausländische Erntehelfer gelten müssen,
  • und die Politik gezwungen werden muss, statt 1500€ für Beschäftigte im Gesundheits- und Pflegebereich zu spenden, lieber die Tarifverträge in diesen Bereichen für allgemein verbindlich hätte erklären sollen.

Deshalb auf zur Demonstration am 14. Juni 2020 ab 14 Uhr!

Wir sind in Berlin dabei - irgendwo im langen Band der Solidarität quer durch die Stadt

Mehr dazu bei https://www.unteilbar.org
und https://aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6610-20181013-aufruf-zur-demo-unteilbar.htm


Kategorie[21]: Unsere Themen in der Presse Short-Link dieser Seite: a-fsa.de/d/3a2
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Tags: #Grundrechte #Menschenrechte #Rassismus #unteilbar #Solidaritaet #Demonstration #Berlin #Diskriminierung #Geschlechter #Gender #Arbeitsbedingungen #Tarife #Entlohnung #Gewerkschaften #Migration #Flucht #Asyl
Erstellt: 2020-06-11 08:24:48
Aufrufe: 451

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