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07.03.2021 Demo 10 Jahre Fukushima

Keine EU-Millionen mehr für Atomförderung!

Trotz nasskaltem Schneetreiben haben sich auch 10 Jahre nach dem Super-Gau von Fukushima etwa 300-500 BerlinerInnen vor dem Brandenburger Tor versammelt, um ihre Forderung nach einem schnellen Ausstieg aus der Atomenergie zu bekräftigen und an die vielen Opfer der Katastrophe zu erinnern.

Hiroshima
Nagasaki
Tschernobyl
Fukushima

4-mal ist die "Atomkraft" außer Kontrolle geraten, davon 2-mal mit tödlicher Absicht - Hundertausende wurden ihre Opfer. Daneben gibt es weitere "Störfälle" in Atomanlagen, wie in Three-Miles-Island, Sellafield aber auch oft genug in deutschen AKW. Stets wurden "geringe Mengen radiaktiver Stoffe" freigesetzt und konnten ihre krankmachende und oft tödliche Wirkung entfalten.

Unter dem Sarkophag von Tschernobyl und noch weitgehend ungeschützt in den 3 explodierten Reaktoren in Fukushima lagern Tonnen der geschmolzenen hochradioaktiven Brennstäbe. Ihre Entsorgung wird weit in die Zukunft verschoben. In Fukushima werden zur Kühlung der Reaktorschmelzen täglich Unmengen an Wasser genutzt, die danach kontaminiert in Tanks aufgefangen werden. Noch in diesem Jahr werden die Tanks voll sein und der Betreiber Tepco und die japanische Regierung planen dieses radioaktiv verseuchte Wasser zu "verdunsten" oder in den Pazifik abzuleiten. Menschen und Millionen Meerestiere sind dann bedroht.

Über die aktuellen Gefahren auch bei den bevorstehenden Olypischen Spielen berichtete auf der Kundgebung Dr. Alex Rosen von IPPNW. Der Bundesvorsitzende der Naturfreunde, Müller, konnte auf 70 Jahre Widerstand gegen die Atomkraft zurückblicken. Bereits 1953 warnten die Naturfreunde vor Atomforschung, insbesondere wegen ihrer Verflechtung mit der Rüstungsindustrie.

Neben dem sofortigen Abschalten der AKWs in Deutschland und den Nachbarländern war deshalb auch die Forderung nach einem Ende der Atomförderung dabei. Noch immer tut die EU so, als wäre Atomstrom ein Pfeiler der europäischen Energieversorgung und müsste durch ca. 300 Millionen Euro Subventionen pro Jahr gefördert werden.

Wo diese Subventionen versickern bleibt wieder mal geheim. Auch ein Grund für Aktion Freiheit statt Angst als Gegner von staatlicher und privater Überwachung ddabei zu sein und für Informationsfreiheit zu kämpfen.  Für uns ist die gefährliche Atomtechnologie etwas, das wiederholt als Begründung für die Einschränkung der Freiheitsrechte der Menschen vorgeschoben wurde. Es gab Demonstrationsverbote, Polizeikessel, Überwachungsgesetze und sogar Überwachungen ohne die passenden Gesetze wurden veranlasst.  In diesem Zusammenhang erinnern wir gern an einen Sündenfall aus dem Jahr 1976 der absolut illegalen Wohnraum-Überwachung des "abtrünnigen" Siemens-Managers Prof. Traube.

Hier ein paar Bilder von der heutigen Kundgebung und Demo

Die Anpsrache von Yu von Sayonara Berlin

Das Programm der Veranstaltung

 Keine weitere EU-Förderung für AKW und Atom-Rüstungs-Forschung!

Der Demonstrationszug formiert sich.

Die Abstandsregeln werden eingehalten ...

 

Warnung vor den Olympischen Spielen und dem Staffellauf u.a.  durch Fukushima und dem Kanu-Wettbewerb im verseuchten Meer.

Der Abfall der Atomanlagen wird von den USA als Munition verschossen. Tausenden Menschen werden ihre Opfer in Jugoslawien, Irak, Syrien und Afghanistan.

Mehr dazu bei http://www.fukushima-disaster.de/deutsche-information.html
und alle unsere Artikel zu Fukushima https://www.aktion-freiheitstattangst.org/cgi-bin/searchart.pl?suche=Fukushima&sel=meta


Kommentar: RE: 20210307 Demo 10 Jahre Fukushima

Nach Hiroshima und Nagasaki galt es, Atomenergie ausschließlich für friedliche Zwecke zu nutzen. Über den Atomwaffensperrvertrag wurde auf diesen Seiten schon berichtet. Erst Tschernobyl öffnete vielen Menschen wirklich die Augen, wie gefährlich AKW's tatsächlich sein können. Das Drama um Tschernobyl und Fukushima ist dabei noch nicht einmal ausgestanden. Viele Menschen leiden noch immer. Zudem die Kontaminierung der Umwelt und Meere. Auf was warten wir noch? Toll, dass sich doch so viele Menschen engagieren.

Ti., 07.03.21 11:32


RE: 20210307 Demo 10 Jahre Fukushima

Gerade im Wahljahr nicht zu vergessen, dass auch im "grün" regierten Baden-Würtemberg auch 10 Jahre nach dem "Atomausstieg" die Anlagen weiter laufen:
https://www.jungewelt.de/artikel/398347.atomkraftwerke-in-deutschland-viele-gehen-offenbar-davon-aus-das-problem-sei-erledigt.html

Ti., 13.03.21 11:23


RE: 20210307 Demo 10 Jahre Fukushima

Wer noch an Atomkraft glaubt, sollte diese Doku sehen: https://letterboxd.com/film/into-eternity-a-film-for-the-future/

Em., 16.03.21 11:02


RE: 20210307 Demo 10 Jahre Fukushima

Die Bundesregierung selber hat Atomfässer in den 50ern und 60ern (?) im Atlantik verklappt, die da leise weinend vor sich hinrosten.
Deutscher Atommüll im Atlantik (https://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/105/1710548.pdf)

In., 12.04.21 14:28


RE: 20210307 Demo 10 Jahre Fukushima

Eigentlich wissen wir gar nicht genau, was in dem kontaminierten Wasser enthalten ist.
Tritium wäre offensichtlich, durch Neutroneneinfang des Wassers. Alles andere wäre ohnehin gasförmig und längst in der Atmosphäre.
Allerdings gibt es in Fukushima einen wesentlichen Unterschied zum "kontaminierten" Wasser aus intakten Kraftwerken: Die Kerne in Fukushima sind geschmolzen, z.T. unter Freisetzung von soviel Wasserstoff, daß das Containment bei den Wasserstoffexplosionen geborsten ist.
Daraus ergibt sich, daß die Zirkoneinhüllung des Brennstoffes nicht mehr intakt ist und das Wasser auch Teile des Brennstoffes aufgeschwemmt und mit Sicherheit auch gelöst hat.
Und dann reden wir von Cäsium, Strontium, Iod-131, Plutonium und weiß der Teufel was noch alles an langlebigen Radionukliden, die da drin sein können.
Meiner bescheidenen Meinung nach müssen die da aber raus, bevor das Wasser ins Meer kann.

Eu., 13.04.21 09:42


RE: 20210307 Demo 10 Jahre Fukushima

Ich les immer wieder nur davon, das wir ja garkeinen müll mehr im meer verklappen würden..
Das ist Falsch.
Richtig ist, das wir keine fässer mit nuklearen abfällen mehr im meer verklappen.. Dafür landet der ganze scheiss in La Hague, von wo aus er einfach direkt ins meer geleitet wird....
In so fern sind wir hier in europa keinen hauch besser als die USA oder Japan oder irgendwer anderes...
https://www.greenpeace.de/themen/energiewende-atomkraft/atommuell/wiederaufarbeitung-la-hague

In., 13.04.21 13:10


RE: 20210307 Demo 10 Jahre Fukushima

an die Berichterstattung über Sondermüllverklappung in der Nordsee der BRD kann ich mich erinnern, das war im Fernsehen als ich klein war. Irgendwann konnten die Nachrichten dann verkünden, dass aufgehört werde, und der Name einer Umweltschutzoganisation (cih meine es war Greenpeace) begegnete mir zum ersten Mal. Die Langzeitfolgen haben wir schon.
Ohne Transparenzzwang werden wir nicht erfahren was da eigentlich drin ist im aufbewahrten Wasser. Ich bin total fürs transparente Reinigen und Aufbereiten. Und die Fortführung des erweiterten Monitorings, schon im landeseigenen Interesse der Nahrungsmittelsicherheit.
Man würde sich sogar wünschen dass alle Länder die jetzt Einwände erheben mal nach Hause gucken auf die Bürgerbewegungen und hören wie sie sagen, wir wollen auch keine neuen Kernkraftwerke im eigenen Land.
But I hate to say wenn das Wasser nicht da allmählich wegkommt macht das nächste Erdbeben eine unkontrollierbare Freisetzung daraus.

Di., 13.04.21 14:02


Kategorie[24]: Zensur & Informationsfreiheit Short-Link dieser Seite: a-fsa.de/d/3eC
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Erstellt: 2021-03-07 09:26:16
Aufrufe: 653

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