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14.03.2021 Heute Abend: Gespräch mit Ex-Drohnenpiloten

Drohnenbewaffnung erhöht die Terrorgefahr

Über die letzten 3 Jahre haben wir viele Vorträge der Bundeswehr verfolgt, in denen versucht wurde zu erklären, wie wichtig die Bewaffnung der deutschen Drohnen für "unsere Soldaten" bei ihren Auslandseinsätzen sei.

  1. Als erstes möchten wir klarstellen: "Unsere Soldaten" würden nicht in Auslandseinsätze gehen, denn das Grundgesetz sieht in der Bundeswehr ausschließlich eine Armee zur Landesverteidigung!
  2. Der Schutz der Soldaten hängt nicht an der Bewaffnung der Drohnen, denn zwischen 2014 und heute sind keine Bundeswehrsoldaten in Kampfeinsätzen gefallen.
  3. Der Einsatz von bewaffneten Drohnen verursacht tausendfaches Leid in der Zivilbevölkerung unter Frauen und Kindern. Dies haben wir mit der Drohnen-Quilts-Ausstellung eindrücklich gezeigt.
  4. Die tödliche Ohnmacht gegenüber den für die Bevölkerung unerreichbaren Drohnen erzeugt Wut, aus der wieder neuer Terror entsteht.

Darüber berichten heute Abend, So., 14.3. ab 19h

  • Anmoderation: Elsa Rassbach, deutsch-amerikanische Filmemacherin und Mitgründerin der Drohnen-Kampagne
  • Lisa Ling, militärische Kommunikationstechnikerin und Drohnen-Whistleblower im Dokumentarfilm “National Bird”
  • Cian Westmoreland, ehemaliger RF / SATCOM-Techniker der U.S. Air Force; im 73. EACS richtete Stützpunkt Kandahar als Signalrelais für bemannte/unbemannte Flugzeuge über Afghanistan ein
  • Moderation: Emran Feroz, österreichisch-afghanischer Journalist und Autor des Buches „Tod per Knopfdruck: Das wahre Ausmaß des US-Drohnen-Terrors oder Wie Mord zum Alltag werden konnte“

im 2. Teil der Veranstaltungsreihe der Drohnen-Kampagne

Einsatzort Afghanistan: Bewaffnete Drohnen um Soldat*innen zu schützen?
Folgen der Bewaffnung von Drohnen aus Sicht der Betroffenen

Die Bevölkerung Afghanistans hat seit 2001 unter Drohnenangriffen der US-Regierung und seit 2007 der britischen Regierung gelitten. Die Bundeswehr setzt seit 2010 nicht-bewaffnungsfähige „Heron 1“-Drohnen in Afghanistan ein. Angeblich zum Schutz der Soldat*innen will sie die in 2018 geleasten bewaffnungsfähigen „Heron TP“-Drohnen nun bewaffnen. Allerdings sind bei den Auslandseinsätzen seit 2014 keine deutschen Soldat*innen durch Angriffe getötet worden.

Das Verteidigungsministerium beteuert, dass die bekannten ethischen und rechtlichen Folgen des Drohnenkriegs durch strengere Einsatzregeln für die eigenen bewaffneten Drohnen vermieden werden können. Die Stimmen von Zeug*innen und Expert*innen, die direkten Erfahrungen mit diesem Waffensystem haben, zeigen die Grenzen solcher Einsatzregeln auf.

Anmeldung zur Veranstaltung auf der Seite der Drohnen-Kampagne

Die Veranstaltungsreihe endet am nächsten Do., 18.3. 1b 19h mit dem Thema

Kampfdrohnen in Deutschland verhindern - eine Chance für ihre internationale Ächtung und den Stopp des FCAS?
Aus den Perspektiven der Künstlichen Intelligenz und des Völkerrechts

Mehr dazu bei https://drohnen-kampagne.de/
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7565-20210303-deutschland-und-europa-am-scheideweg.htm
und alle Artikel zum Thema Drohnenbewaffnung https://www.aktion-freiheitstattangst.org/cgi-bin/searchart.pl?suche=Drohnenbewaffnung&sel=meta


Kategorie[21]: Unsere Themen in der Presse Short-Link dieser Seite: a-fsa.de/d/3eK
Link zu dieser Seite: https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7576-20210314-heute-abend-gespraech-mit-ex-drohnenpiloten.htm
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Erstellt: 2021-03-14 09:24:15
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