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15.04.2021 Tesla erhöht Druck auf Politik und Behörden

Nun dämmert es auch den devotesten Politikern

"Wer sich mit dem Teufel einlässt, ...."

Die Begeisterung über einen Großinvestor und die heile Welt einer riesigen "umweltfreundlichen" Fabrik in Brandenburg weicht langsam aber stetig der Realität des normalen Kapitalismus. Am 12. November 2019 verkündete Elon Musk den Bau eines Tesla-Werks in Grünheide im Süden von Berlin und den Brandeburger Politikern war der Stolz anzusehen.

Nun hat alle die Realität eingeholt. Schimpfte die Hauptstadtpresse im Herbst 2019 noch über die wenigen Demonstranten, die sich um die Abholzung eines Waldstücks aber vor allem um die örtliche Wasserversorgung Gedanken machten, anstatt den "Innovationsschub" und einige tausend neue Arbeitsplätze zu feiern. Inzwischen ist das Wasserproblem im Südosten Berlin stetig gewachsen. Teilweise mussten lokale Behörden gedrängt werden, um Umweltverträglichkeitsbescheinigungen auszustellen.

Trotzdem fehlt weiter die generelle Baugenehmigung für das Werk, obwohl dort trotzdem schon einiges errichtet wurde und bereits nach dem Sommer die Produktion anrollen soll. Langsam werden die Kosten für die Umwelt und auch für die Steuerzahler sichtbar. Es ist von Subventionen bis zu 1,4 Milliarden Euro die Rede. Dazu kommen Aufwendungen des Landes Brandenburg für Straßenanbindungen, ÖPNV und die Wasserver- und Entsorgung steht noch auf unsicheren Beinen, denn die Fabrik soll in 1. Ausbaustufe bereits so viel Wasser benötigen wie eine 40.000-Einwohner-Stadt.

Wenn Elon Musk heute in Potsdam auftritt, dann ist der nicht mehr der Geschenke verteilende Weihnachtsengel sondern ein knallharter Verhandler, der sich nicht um das Miteinander der Unternehmen in der wirtschaftlich schwachen Region kümmert, sondern nur seine Interessen durchsetzen will. Gesetzliche Regelungen und Umweltstandards sind ihm da nur ein lästiges Überbleibsel von Sozialismus.

Anhörungs- und Einspruchsrechte aller Beteiligten, die von den Auswirkungen betroffen sein könnten, wären seiner Meinung nach in Shanghai oder in Texas bei seinen Vorhaben noch nie aufgetaucht.

Mehr dazu bei https://www.spiegel.de/wirtschaft/elon-musk-tesla-gruenheide-das-heuchlerische-gerede-des-tesla-chefs-a-4d9d9b7e-81c6-424c-9311-b9a6b6ecd294


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Tags: #Umwelt #Klima #Elektro-Kfz #Zensur #Transparenz #Informationsfreiheit #Tesla #ElonMusk #Brandenburg #Grünheide #Wasserversorgung #Soziales #Diskriminierung #Ungleichbehandlung #Gewerkschaft #Mitbestimmung #Kapitalismus #Wirtschaft
Erstellt: 2021-04-15 08:18:11
Aufrufe: 273

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