DE | EN
Sitemap | Impressum
web2.0 Diaspora Vimeo Wir in der taz Wir bei Mastodon A-FsA Song RSS Twitter Youtube Unsere Artikel bei Tumblr Unsere Bilder bei Flickr Aktion FsA bei Wikipedia Spenden in Bitcoins Facebook Bitmessage Spenden über Betterplace Zugriff im Tor-Netzwerk https-everywhere
27.08.2021 Untersuchung zur Luca App

Die Nullnummer: 60 von 25 Millionen

Das Redaktionsnetzwerk Deutschland hat die Fähigkeiten und die Mythen untersucht, die sich  um die Luca-App ranken. Das Ergebnis: eine Nullnummer!

Obwohl sich noch immer Menschen die App herunterladen, konnte keine sinnvolle Anwendung nachgewiesen werden. Auch Aktion FsA hat die Luca-App mehrfach kritisiert und wir sind weiter entsetzt, dass Kommunen oder sogar ganze Bundesländer die App in Konkurrenz zur staatlich geföderten Corona Warn App mit Millionenbeträgen sponsern.

Das Redaktionsnetzwerk Deutschland  berichtet von 13 von 16 Bundesländern, die das System des privaten Betreibers neXenio für viel Geld gekauft haben – 21,3 Millionen Euro, um genau zu sein. Die Zahl der Nutzerinnen und Nutzer liegt inzwischen 25 Millionen Menschen, bzw. Geräten.

Empörend ist, dass es inzwischen sogar "Lokalitäten" gibt, die den Einsatz der Luca App verlangen. Damit wird eine private Software zu einer Pflicht - und nebenbei der Besitz eines Handys. Damit sind wir wieder beim Thema Zwangsdigitalisierung.

Was bleibt?

Laut einer Untersuchung des Spiegels haben die Hälfte der 114 befragten Gesundheits­ämter in Deutschland mit einem Luca-Anschluss noch nie Daten abgefragt. In bundesweit nur 60 Fällen hätten die Daten einmal geholfen, Infektionsketten nachzuverfolgen. Das sind 60 Fälle von 130.000 Neuinfektionen im selben Zeitraum bei inzwischen über 25 Millionen App Besitzern - das wären ungefähr jeder 2. Handybesitzer.

Ein krasses Beispiel des Versagens dokumentiert das Redaktionsnetzwerk Deutschland: Als im Juli auf Sylt ein Besucher in einer Bar positiv auf das Corona-Virus getestet wird, können später rund 80 weitere Besucherinnen und Besucher nicht ermittelt werden – trotz Einsatz der Luca-App in dem Lokal. Der Barbesitzer schiebt es auf einen „technischen Fehler“ der App, der Betreiber dementiert.

Ein Vergleich der Ergebnisse mit denen der Corona Warn App wäre interessant - wegen ihres viel besseren Datenschutzniveaus aber wahrscheinlich schwierig ...

Mehr dazu bei https://www.rnd.de/panorama/luca-app-was-bleibt-ist-nicht-mehr-als-ein-maerchen-IJ3NA7VSQZDPDCUVLOCYJQGFWQ.html


Kategorie[21]: Unsere Themen in der Presse Short-Link dieser Seite: a-fsa.de/d/3hJ
Link zu dieser Seite: https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7749-20210827-untersuchung-zur-luca-app.htm
Link im Tor-Netzwerk: http://a6pdp5vmmw4zm5tifrc3qo2pyz7mvnk4zzimpesnckvzinubzmioddad.onion/de/articles/7749-20210827-untersuchung-zur-luca-app.htm
Tags: #LucaApp #CoronaWarnApp #Corona #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Ergonomie #Datenpannen #Datenskandale #Ergebnis #Vergleich #Gesundheitsämter #Verfolgung #Infektionen
Erstellt: 2021-08-27 08:34:38
Aufrufe: 192

Kommentar abgeben

Wer hat, der kann! Für eine verschlüsselte Rückantwort hier den eigenen Public Key reinkopieren.
(Natürlich optional)
Geben Sie bitte noch die im linken Bild dargestellte Zeichenfolge in das rechte Feld ein, um die Verwendung dieses Formulars durch Spam-Robots auszuschließen.
logos Mitglied im European Civil Liberties Network Creative Commons Bundesfreiwilligendienst Wir speichern nicht World Beyond War Tor - The onion router HTTPS - verschlüsselte Verbindungen nutzen Wir verwenden kein JavaScript Für Transparenz in der Zivilgesellschaft