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11.03.2017 Kazaguruma Demo für FUKUSHIMA

AKWs und Atomförderung abschalten!

Im Gedenken an die Atomkatastrophe von Fukushima heute vor 6 Jahren mit über 18.000 Toten und einem strahlenden Erbe für die nächsten Jahrhunderte kamen heute auch in Berlin viele Menschen zur Demonstration vom Gendarmenmarkt zum Brandenburger Tor zusammen.

Die Forderungen waren:

  • ◆ Stop aller Maßnahmen, mit denen die japanische Regierung Strahlenflüchtlinge zur Rückkehr in verstrahlte Gebiete nötigt. Weiterzahlung von Entschädigungen und Unterstützungsgeldern.
  • ◆ die sofortige Abschaltung aller Atomanlagen weltweit
  • ◆ die Aufhebung des EURATOM-Vertrags
  • ◆ die Festschreibung eines Verbots der Nutzung von ziviler und militärischer Atomtechnik im Grundgesetz

Das Motto der Demo: Für eine Zukunft ohne Atomanlagen!

Sechs Jahre nach der Atomkatastrophe im Atomkraftwerk in Fukushima Dai-ichi versucht die Atomlobby die Atomenergie weltweit zu sichern und auszubauen. In ganz Europa sind über 60 Atomkraftwerke schon länger als 30 Jahre in Betrieb, einige sogar schon über 40 Jahre. Um diese Schrottreaktoren weiterbetreiben zu können, wurden die Laufzeiten in vielen Staaten auf bis zu 60 Jahre verlängert. Jederzeit kann sich überall eine Katastrophe wie in Tschernobyl oder Fukushima ereignen. Solange Atomanlagen in Betrieb bleiben, wächst auch die Last der nuklearen Hinterlassenschaften.

Neben dem sofortigen Abschalten der AKWs in Deutschland und den Nachbarländern war auch die Forderung nach einem Ende der Atomförderung dabei. Noch immer tut die EU so, als wäre Atomstrom ein Pfeiler der europäischen Energieversorgung und müsste durch Subventionen gefördert werden.

Wo diese Subventionen versickern bleibt wieder mal geheim. Auch ein Grund für Aktion Freiheit statt Angst als Gegner von staatlicher und privater Überwachung ddabei zu sein und für Informationsfreiheit zu kämpfen.  Für uns ist die gefährliche Atomtechnologie etwas, das wiederholt als Begründung für die Einschränkung der Freiheitsrechte der Menschen vorgeschoben wurde. Es gab Demonstrationsverbote, Polizeikessel, Überwachungsgesetze und sogar Überwachungen ohne die passenden Gesetze wurden veranlasst.  In diesem Zusammenhang erinnern wir gern an einen Sündenfall aus dem Jahr 1976. ...

Hier die ersten Bilder von der Demo:

Der Atomtod hat bereits 3 Städte in Japan verheerend getroffen.

Atomare Abrüstung jetzt!

Deutlicher kann man es nicht sagen: Die Atomkraftwerke werden uns noch lange finanziell belasten.

Deshalb ist auch die Abschaffung der Brennelementesteuer zum Jahreswechsel 2016/17 nicht nachvollziehbar.

Auch in Berlin haben wir unser "atmares Problem", wenn im Reaktor in Wannsee etwas "schief geht"-

"Strahlende Fässer" machen Stimmung ...

Der Zusammenhang von Atom- und Militärtechnik wurde schon deutlich als Franz-Josef Strauß sich für eine atomare Aufrüstung der BRD stark machte.

Schluss mit der Förderung der Atomtechnologie durch die EU!

Eine unvorstellbar große Menge des japanischen Volksvermögen wurde mit der Atomtechnologie verschleudert und die Betreiberfirma Tepco weigert sich sogar betroffene Familien zu entschädigen.

 

Ein Grußwort aus Fukushima wird verlesen.

 

Der Zug setzt sich in Richtung Brandenburger Tor in Bewegung.

Mehr dazu bei http://kazagurumademo.de/
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/events/1988-20170311.htm

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Kategorie[24]: Zensur & Informationsfreiheit Short-Link dieser Seite: a-fsa.de/d/2KN
Tags: Schule ohne Militär, Atomwaffen, Militär, Zensur, Informationsfreiheit, AKW, Fukushima, Atomförderung, EU, Grundrechte, Menschenrechte, Überwachung, Vorratsdatenspeicherung, Videoüberwachung, Rasterfahndung, Atomstaat, Ueberwachungsstaat, Aktivitaet, FsaMitteilung,
Erstellt: 2017-03-11 17:42:00
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