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30.07.2020 US-Kongress will Technologie-Riesen "eindämmen"
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Gemeinsames Vorgehen von Demokraten und Republikanern unwahrscheinlich

Vor Jahren haben wir schon vor der Datensammelwut der Internetgiganten Amazon, Google, Facebook, Apple und Microsoft gewarnt. Kürzlich hat der EuGh das Abkommen zum Datenaustausch mit den USA für nichtig erklärt. Eigentlich ist jeder Datentransfer über den Atlantik zumidest fragwürdig.

Aber auch der US Kongress selbst merkt, dass die Macht der Großen langsam ihre eigene bedroht. Bei einer mehr als fünfstündigen Anhörung in einem Unterausschuss des US-Repräsentantenhauses waren sowohl Demokraten als auch Republikaner der Meinung, dass es mit dem ungebremsten Wachstum dieser Datensammler nicht weitergehen darf.

Laut Heise stellte der Vorsitzende des Unterausschusses für Wettbewerb und Wirtschaftsrecht, David Cicilline fest, dass hier Monopole entstanden sind. "Einige sollten zerschlagen werden, andere muss man angemessen regulieren." Ihre Kontrolle über den Markt erlaube es ihnen, Wettbewerb zu unterdrücken. "Das muss ein Ende haben."

Während die Republikaner kritisieren, dass "die Unternehmen konservative Meinungen blockieren", wenden sich die Demokraten gegen die schrankenlose Datenweitergabe und -nutzung.

Auf ein gemeinsames Vorgehen werden wir deshalb wohl lange warten können ...

Mehr dazu bei https://www.heise.de/news/Tech-Unternehmen-unter-Beschuss-US-Abgeordnete-prangern-Amazon-Google-Co-an-4858545.html


Kommentar: RE: 20200730 US-Kongress will Technologie-Riesen "eindämmen"

Auch hier in Europa muss sich endlich was tun. Diese Konzerne müssen hier, wo sie das Geld verdienen auch ihre Steuern bezahlen.

Moses, 02.08.2020 09:12


RE: 20200730 US-Kongress will Technologie-Riesen "eindämmen"

Du vermischt hier Digitalsteuer mit Steuerlichen Schlupflöchern und Steueroasen.
Firmen wie Google , Apple & Co. verdienen Mrd, genauso wie VW oder Adidas.
Das weckt Begehrlichkeiten und nun jedes der über 180 Länder der Erde wie Frankreich mit einer Digitalsteuer einen großen Teil davon abbekommen möchte wird auch dieser Gewinn nicht reichen ...
Die USA oder Deutschland als Haupsitz der Firmen könnte ja eine 30% Besteuerung vornehmen und dieses Geld dann auf 180 Länder verteilen ..... da bliebe dann auch kaum etwas für die einzelnen EU Länder übrig.
Daher ist die Digital-Steuer fiskalischer Blödsinn und wieder nur ein Recht des Stärkeren.
Etwas anders sind Schlupflöcher und Steueroasen hier fehlt lediglich der politische Wille , was natürlich mit Lobbyismus gepaart ist.

Mi., 02.08.2020 10:28


RE: 20200730 US-Kongress will Technologie-Riesen "eindämmen"

Es geht für Europa um eine Digitalsteuer.
Es ist ganz einfach: Apple macht Milliardenumsätze in Deutschland. Der Markt ist groß, Nachfrage und Kaufkraft sind da. Wenn man Milliardenumsätze hat (also viele tausend Millionen, ausgerechnet bei der bekanntermaßen hohen Profitmarge von Apple Produkten), dann sind Steuerzahlungen z.B. in Höhe von 1,45 Millionen oder 12 Millionen pro Jahr lächerlich.
Gerade deshalb, weil Apple Schlupflöcher und Steueroasen nutzt, die es gar nicht geben dürfte bzw. hätten längst beseitigt werden müssen. Wenn die großen Telekom-Firmen Apple Produkte an deutsche Kunden in Deutschland verkaufen, dann sollte Apple diese Umsätze auch hier besteuern.
Wenn es um Online-Verkäufe von Apps, Services, etc. - also um die Digitalsteuer geht -, dann ist die Lage komplizierter.
Es stimmt aber überhaupt nicht, dass eine Digitalsteuer fiskalischer Blödsinn wäre. Im Gegenteil. Wenn Apple Apps, Services, an Kunden in Frankreich, Deutschland, Italien, etc. verkauft und Einnahmen auch aus Werbung hat, dann spricht nichts dagegen, dass das Unternehmen diesen Umsatz in dem Land besteuert, woher die zahlenden Kunden kommen. Du solltest mal bisschen nachlesen, worum es geht. Zur Info: "Im Durchschnitt unterliegen digitale Geschäftsmodelle in der EU einem effektiven Steuersatz von lediglich 8,5 %, während herkömmliche Unternehmen durchschnittlichen Effektivsteuersätzen von 21 bis 23 % unterliegen (Stand 2017)".
Das Problem ist, dass Nutznießer der aktuellen Lage wie z.B. Irland Änderungen blockieren.

Ic., 02.08.2020 13:11


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