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Kundgebung: Vereint gegen koloniales Unrecht

Beginn: Mi, 19. Mar 18:00 CET 2014
Ende:   Mi, 19. Mar 20:00 CET 2014
Ort:   Wuppertal, Wuppertal Elberfeld vor den City Arkaden
Kontakt: http://thecaravan.org/node/4038
Tags: Drohnen, Rüstung, Wirtschaft, Krieg, Militär, Irak, Libyen

Gegen Aggressionskriege und Plünderung unserer Länder


19. März 2003 - Beginn des Angriffes auf Irak
19. März 2011 - 8 Jahre später: Beginn des Angriffes auf Libyen

Am 19. März jähren sich der Krieg gegen Irak zum 11. und der Krieg gegen Libyen zum 3. Mal. An keinen Krieg war die Bundesrepublik offiziell beteiligt. Sie hat aber als NATO-Mitglied den Krieg logistisch und koordinierend mit ermöglicht. Diese beiden Kriege wurden medial und propagandistisch gut vorbereitet: Saddam Hussein und Muammar al-Gaddafi wurden dämonisiert, die Kriegseinsätze mit Lügen vorbereitet und schließlich wurden die beiden Länder angegriffen.

In Irak sind alleine durch den Krieg mehr als 100.000 Menschen gestorben. In Falludscha wurde ein Massaker seitens den Besatzungskräften verübt. Die Bilder aus Abu Ghraib haben sich in unsere Seelen gebrannt. Etwa 2 Millionen Menschen haben das Land verlassen und sind aus dem Land geflohen. Heute ist Irak ein geteiltes Land und die Profiteure des Krieges sitzen in den Chefetagen von Halliburton, British Petroleum und anderen großen Konzernen außerhalb Iraks.

Der Krieg gegen Libyen begann mit einem UN-Mandat zum Schutz des Luftraumes. Vom ersten Tag an wurde dieser Mandat seitens Frankreich und USA in ihrem Sinne ausgeweitet. Zivile Einrichtungen wurden bombardiert. Das Waffenembargo wurde seitens den Angreifern schon vor dem Angriff gebrochen. Der Angriff war nicht nur völkerrechtlich illegitim sondern auch ein Angriff auf den gesamten afrikanischen Kontinent, der immer noch Tribut zahlen muss an die alten Kolonialmächte. Die Libysche Krise begann als den ehemaligen Kolonialmächten der Zutritt zu den neu zugründenden afrikanischen Banken und Währungsfonds verweigert wurde. Libyen war ein Förderer der afrikanischen Projekte zur Loslösung der afrikanischen Staaten aus den Fängen vom Internationalen Währungsfond und der Weltbank. Viele Arbeiterinnen und Arbeiter nicht nur aus anderen afrikanischen Staaten sondern auch aus asiatischen Ländern waren gezwungen das Land zu verlassen. Die Zeugen des Krieges gegen Libyen sind mittlerweile auch in Europa und unter uns. Seit mehr als einem Jahr kämpfen sie auf den Straßen Berlins und Hamburgs und verteidigen ihr Recht auf Leben mit ihrer physischen Präsenz als Überlebende des Krieges und erzählen die andere bisher hier verschwiegene Seite des Krieges, welche niemals hier in den Massenmedien gezeigt wurde.

Nicht nur die Überlebenden des Krieges in Libyen sind hier in Europa unter uns, sondern auch Überlebende des Krieges gegen Jugoslawien, Afghanistan und Irak. Kriegerische Auseinandersetzungen werden häufiger und stets überlagern sie sich mit den Interessen der alten Kolonialmächte so wie in Mali oder Zentralafrika. Wir, Überlebende der Kriege und der kolonialen Ausbeutung unserer Länder, wollen zusammen mit unseren Freundinnen und Freunden in Wuppertal am 19. März ein deutliches Zeichen gegen die kommenden Kriege setzen. Die überwiegende Mehrheit der hiesigen Bevölkerung in Deutschland verneint Auslandseinsätze und Kriege. Für Demokratie und Menschenrechte wurden weder der Irak- noch der Libyenkrieg noch alle anderen militärischen Einsätze geführt. Wir wollen hier berichten über die Ursachen und Folgen des Krieges. Wir wollen der politischen Führung hier in Deutschland zukünftig eine stärkere Front gegen ihre Kriege für Rohstoffe oder Warenwege bieten. Wir wehren uns gegen jegliche Einmischung in die Angelegenheit anderer Länder. Wir wollen kein stärkeres militärisches Engagement Deutschlands in Afrika! Wir wollen den Abbau der Militärindustrie und die sofortige Einstellung aller Waffenexporte. Lasst uns gemeinsam uns den Profiteuren von Kriegen verweigern und die Kriege und ihre Ursachen beim Namen benennen.

Lasst uns gemeinsam hier gegen koloniales Unrecht kämpfen.

Es rufen auf:
KARAWANE für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen
Föderation der ArbeitsmigrantInnen in Deutschland (AGIF)
Umoja Kamite
Counter-Propaganda Pro-People

KARAWANE für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen
Marienstraße 52, 42105 Wuppertal

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