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Wer Waffen sät ... erntet Flüchtlinge!

Beginn: Mi, 27. Jan 20:00 CET 2016
Ende:   Mi, 27. Jan 22:00 CET 2016
Ort:   Berlin-Tiergarten, An der Urania
Geodaten: (N52.5012),(E13.3477)

Kontakt: https://www.ialana.de
Tags: Schule ohne Militär, Atomwaffen, Militär, Bundeswehr, Aufrüstung, Waffenexporte, Drohnen, Frieden, Krieg, Friedenserziehung, Menschenrechte,

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Rüstungsexport und Waffenhandel: Wer Waffen sät ... erntet Flüchtlinge!


Diskussions-Veranstaltung am Mittwoch, 27. Januar 2016 um 20 Uhr.
Ort: Urania e. V., An der Urania 17, 10787 Berlin (U-Bahnhof Wittenbergplatz)

Über 60 Millionen Menschen, so viel wie noch nie seit dem Ende des Zweiten
Weltkriegs, sind auf der Flucht. Die Menschen fliehen vor Krieg und Verfolgung,
aus Not und Perspektivlosigkeit.
Waffenexporte – auch aus Deutschland – schufen erst die Voraussetzung, um
Konflikte in den Ländern des Südens gewaltsam austragen zu können.
Deutschland rüstet seit vielen Jahren die Welt auf. Über diese Fluchtursache wird
selten gesprochen. Dabei ist Deutschland der größte Waffenexporteur der EU und
der Viertgrößte weltweit.
Etwa 95 % der Opfer in bewaffneten Konflikten sind Opfer von Kleinwaffen.
Deutschland ist drittgrößter Exporteur von Kleinwaffen. Vervierfacht hat sich der
deutsche Kleinwaffenexport im Vergleich der beiden letzten Jahrzehnte in die
Länder außerhalb von EU und NATO.
Interviews und Diskussion mit Stellungnahmen von betroffenen geflüchteten
Menschen und Beiträgen von:

* Dr. Ute Finckh-Krämer, MdB (SPD)
* Bernhard Fricke (Pro Asyl und Flüchtlingspfarrer, Potsdam)
* Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin des Hilfswerks „Brot für die Welt“
* Otfried Nassauer, Journalist und Leiter des Berliner Informationszentrums
für Transatlantische Sicherheit (BITS)
* Hans-Christian Ströbele, MdB (Bündnis90/Die Grünen)

Moderation: Christine Hoffmann, Generalsekretärin von PAX Christi und
Sprecherin der „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“

Mitveranstalter und Unterstützer: Berliner Initiative „Legt den Leo an die Kette“, Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel, IPPNW, Ialana, Brot für die Welt,Diakonisches Hilfswerk, BITS, Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte, Attac Berlin, Gesellschaft für bedrohte Völker, Frauen für den Frieden, Berliner
Wassertisch, Ärzte der Welt, Berliner Forum i. G. und andere mehr.

Diskutieren Sie mit über die Zusammenhänge zwischen Flucht und
Waffengeschäften, politischen Interessen, Korruption und Menschenrechtsverletzungen!

Eintritt: 9,30 €
ermäßigt: 7,65 €
Schüler/Studenten: 3,85 €

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