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„Menschenrechte aktuell: Beware of the bad Snowdens“

Beginn: Do, 29. Jan 19:00 CET 2017
Ende:   Do, 29. Jan 22:00 CET 2017
Ort:   Berlin-Friedrichshain, Robert-Havemann-Saal im Haus der Demokratie und Menschenrechte Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin
Geodaten: (N52.5288),(E13.4248)

Kontakt: http://www.attac.de/kampagnen/freihandelsfalle-ttip/aktionen/speakers-tour-mexiko/
Tags: NSA, PRISM, BND, VS, Tempora, Videoüberwachung, Lauschangriff, Überwachung, Vorratsdatenspeicherung, Videoüberwachung, Rasterfahndung, Zentrale Datenbanken, Geheimdienste, Hacking, Freizügigkeit, Unschuldsvermutung, Verhaltensänderung,

„Menschenrechte aktuell: Beware of the bad Snowdens“


Die Vesper „Menschenrechte aktuell: Beware of the bad Snowdens“ ist

am Donnerstag, den 29. Juni
um 19.00 Uhr
im Robert-Havemann-Saal (Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Stra. 4, 10405 Berlin)

Seitdem im Juni 2013 mit Hilfe des Whistleblowers Edward Snowden die ungeheuren Ausmaße der weltweiten Überwachungsprogramme der Five-Eyes-Geheimdienste an das Tageslicht kamen, wurde viel über die Recht- und die Verhältnismäßigkeit dieser Praktiken diskutiert. Es stehen aber noch andere, sehr wichtige Fragen im Raum, die nur selten angesprochen werden.

Die amerikanischen und britischen Geheimdienste geben jedes Jahr Milliarden zur Entwicklung von Überwachungs- und Schadsoftware aus und haben Zigtausende von Servern im Internet mit Hintertüren versehen. Tausende von Mitarbeitern bei den Geheimdiensten und ihren Dienstleistern sind an diesen Programmen beteiligt. Edward Snowden hat gezeigt, dass ein einzelner entschlossener Innentäter über Jahre hinweg völlig unbemerkt diese Geheimnisse kopieren und mit nach hause nehmen kann. Seine Motivation war es, die Öffentlichkeit aufzurütteln.

Doch wie viele "Bad Snowdens" gibt es, die die Einbruchswerkzeuge der Geheimdienste verkaufen oder zu ihrem eigenen Profit nutzen? Wer garantiert, dass diese Werkzeuge nicht abhanden kommen können. In jüngster Zeit wurden ganze Werkzeugkisten von CIA und NSA von Unbekannten im Internet veröffentlicht. Sind die Aussagen des Staates, die Sicherheit im Internet erhöhen zu wollen, glaubwürdig, wenn der Staat gleichzeitig in Computerprogramme investiert, die das Netz unsicherer machen? Wie groß ist die Gefahr für den Staat, die Demokratie, die Wirtschaft und die einzelnen Bürgerinnen? Wurde jemals das Risiko gegen den Nutzen abgewogen?

Über diese und andere Fragen wollen wir uns unter anderem mit

Saskia Esken, MdB(Mitglied des Bnndestages), Stellvertretende Sprecherin der Arbeitsgruppe Digitale Agenda der SPD-Bundestagsfraktion, Mitglied im Ausschuss Digitale Agenda, Stellvertretendes Mitglied im Innenausschuss
Homepage:
http://www.saskiaesken.de/
Bundestag:
https://www.bundestag.de/abgeordnete18/biografien/E/esken_saskia/258304


Prof. Dr. Hartmut Pohl,Geschäftsführer der SoftScheck GmbH, Sprecher des Präsidiumsarbeitskreises "Datenschutz und IT-Sicherheit" der Gesellschaft für Informatik (GI)
Firmenhomepage: http://www.softscheck.com/en/home/
GI-Homepage: https://www.gi.de/
GI-Arbeitskreis-Homepage: http://pak-datenschutz.gi.de/

unterhalten.

Unter dem Motto "Menschenrechte aktuell" veranstalten das Haus der Demokratie und Menschenrechte (Stiftung und Hausverein), die Internationale Liga für Menschenrechte e.V. und die Humanistische Union e.V. jeweils am letzten Donnerstag des Monats einen Diskussionsabend mit kleinem Buffet.

Link:
http://berlin.humanistische-union.de/nc/detail/back/aktuelles-1/article/vesper-menschenrechte-aktuell-beware-of-the-bad-snowdens/

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