Sitemap | Impressum
web2.0 Diaspora RSS Vimeo Wir in der taz A-FsA Song MeetUp Twitter Youtube Unsere Artikel bei Tumblr Unsere Bilder bei Flickr Aktion FsA bei Wikipedia Spenden in Bitcoins Facebook Bitmessage Spenden über Betterplace Zugriff im Tor-Netzwerk https-everywhere

Atomwaffen abschaffen - alle auf einmal? - und wie?

Beginn: Mi, 13. Mar 18:00 CET 2019
Ende:   Mi, 13. Mar 20:00 CET 2019
Ort:   Berlin-Mitte, KIEZTREFF WEDDING, STRALSUNDER STR. 6, 13355 BERLIN
Geodaten: (N52.5405),(E13.3960)

Kontakt: https://freidenker-berlin.de
Tags: Büchel, Kampfbomber, Atomwaffen, Militär, Bundeswehr, Aufrüstung, Waffenexporte, Drohnen, Frieden, Krieg, Friedenserziehung, Menschenrechte, Zivilklauseln,

Diesen Termin als .ics Kalendereintrag herunterladen:  

Freidenker im Gespräch


WANN: MITTWOCH, 13. MÄRZ 2019, 18 UHR
WO: KIEZTREFF WEDDING, STRALSUNDER STRAßE 6
13355 BERLIN

Wir freuen uns, Doris Pumphrey als Referentin zu begrüßen!

Vor einem Jahr dachten wir mit der Genossin Erika Baum darüber nach,
was die Hauptwidersprüche in der gegenwärtigen Weltlage sind und
welche Schritte daraus folgen, um die Kräfte des Fortschritts gegen die
der Reaktion zu stärken. Diese Frage, nach dem Ziel und den notwendigen
Schritten dorthin, betrifft immer wieder neu einen Schwerpunkt unserer
Arbeit, den wir in unserer Berliner Erklärung 1994 beschlossen: den
Kampf für den Frieden, gegen imperialistischen Krieg.

Das Ziel scheint allen klar: Friede auf Erden (Immanuel Kant). Aber
welches sind die notwendigen Schritte dorthin - in einer Welt, in der
angegriffene Länder im Fadenkreuz des Imperialismus auf hochentwickelte
Waffensysteme angewiesen sind, um ihre staatliche Existenz zu sichern?
Diese Themen werden umso drängender, nachdem die USA den INF-Vertrag
aufkündigten.

Wir wollen der Frage konkret anhand der Forderung nach einem
allgemeinen Atomwaffenverbot nachgehen. Und wir wollen herausfinden,
welche die unabdingbaren Forderungen an die deutsche Regierung sein
müßten.

Im Juli 2017 hat sich eine Mehrheit der Mitgliedstaaten der Vereinten
Nationen für das Verbot von Kernwaffen ausgesprochen. Die International
Campaign to Abolish Nuclear Weapons (ICAN) hatte den
Atomwaffenverbotsvertrag auf den Weg gebracht und dafür 2017 den
Friedensnobelpreis erhalten. 60 Staaten haben den Vertrag inzwischen
formell unterzeichnet. 50 Staaten müssen ihn ratifizieren damit er in
Kraft treten kann - doch erst 14 nationale Parlamente haben dies getan.
Darunter ist kein Atomwaffenstaat, auch Deutschland fehlt, auf dessen
Territorium bekanntlich US-Atomwaffen lagern und von hier aus gestartet
werden können.

Verhandlungen zwischen den großen Atomwaffenstaaten mit dem Ziel der
nuklearen Rüstungsbegrenzung und der Abrüstung leiden unter den sich
zuspitzenden politischen Spannungen. Kann die am weitesten gehende
Forderung - das Verbot von Atomwaffen - Bewegung in die festgefahrene
Situation bringen? Kann unter den gegenwärtigen internationalen
Bedingungen eine Kampagne zur Ächtung der Atomwaffen mehr sein als nur
ein moralisches Bekenntnis?

Doris Pumphrey wird die Geschichte der Atomwaffenentwicklung betrachten
wie auch den Zusammenhang zwischen Atomwaffen und konventioneller
Bewaffnung und die Frage nach den Gründen für die Konflikte sowie nach
den dafür Verantwortlichkeiten stellen. Warum fehlt es heute an jenen
vertrauensbildenden Maßnahmen, die sich während des Kalten Krieges
bewährt haben? Und schließlich: Welchen Beitrag kann die
Friedensbewegung hierzulande leisten, um einer Welt ohne Atomwaffen
näher zu kommen.

Mit freidenkerischen Grüßen
für den Landesvorstand der Berliner Freidenker

Zurück zur Terminliste



Kommentar abgeben

Wer hat, der kann! Für eine verschlüsselte Rückantwort hier den eigenen Public Key reinkopieren.
(Natürlich optional)
Geben Sie bitte noch die im linken Bild dargestellte Zeichenfolge in das rechte Feld ein, um die Verwendung dieses Formulars durch Spam-Robots auszuschließen.
logos Creative Commons Für Transparenz in der Zivilgesellschaft NoIP Wir speichern nicht Wir verwenden kein JavaScript Tor - The onion router HTTPS - verschlüsselte Verbindungen nutzen