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100 JAHRE KAPP-PUTSCH

Beginn: Mo, 09. Mar 18:00 CET 2020
Ende:   Mo, 09. Mar 20:30 CET 2020
Ort:   Berlin-Kreuzberg, ver.di-Bundesverwaltung, Paula-Thiede-Ufer 10, Berlin
Geodaten: (N52.5090),(E13.4282)

Kontakt: https://www.verdi-berlin.de
Tags: KAPP-PUTSCH, Rechtsaußen Neo-Nazis, Faschisten, Weimarer Republik, ADGB, verdi, DGB, Gewerkschaften, Soziales Gleichberechtigung, Gender, Diskriminierung, Ungleichbehandlung, Mitbestimmung, Koalitionsfreiheit,

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Aufruf zum Generalstreik!


Veranstaltung zur Erinnerung an den kapp Putsch am 13.3.1920

am 9.3.2020
von 18-20:30h
in der ver.di Bundesverwaltung
Paula Thiede Ufer 10, 10179 Berlin

Am Nachmittag des 12. März 1920 erhält das Reichskabinett die Nachricht, dass Generalleutnant Walther von Lüttwitz die Regierung stürzen wolle. Die Reichswehrführung gibt zu verstehen, dass sie sich den Putschisten nicht entgegen stellen werde: „Reichswehr schießt nicht auf Reichswehr."

Vor einer wahrscheinlichen Verhaftung durch die Putschisten flüchtet die Regierung zuerst nach Dresden, dann nach Stuttgart. Den Putschisten in Berlin schließen sich im Land weitere Freikorps an und besetzten in mehreren Großstädten öffentliche Plätze.

Alle Räder stehen still
Mit zivilem Ungehorsam reagieren zudem große Teile der Beamtenschaft in Verwaltung und Ministerien. Im Berliner Reichswehrministerium erscheinen am Montag die meisten Offiziere in Zivil. Sie nehmen die Order der Putschisten entgegen - und heften sie ab. Als Kapitän Ehrhardt in der Hauptkasse der Reichsbank erscheint und eine von Wolfgang Kapp unterzeichnete Zahlungsanweisung über 10 Millionen Reichsmark vorlegt, die Löhnung für seine Soldaten, erklären ihm die Bankbeamten, dass ihnen ein Reichskanzler Kapp unbekannt sei und sie deshalb auch nichts auszahlen werden.

Und die Freikorps-Soldaten machen damit Ernst.

Sie treiben Demonstranten mit Mörsergranaten auseinander. Arbeiter im Tegeler Industrierevier, die sich einem Soldatentrupp entgegen gestellt haben, werden erschossen. An anderen Orten Berlins schießen die Soldaten in Ansammlungen von aufgebrachten Bürgern und Streikenden; Dutzende von Toten und Verletzten liegen auf den Straßen. Wie viele Menschen insgesamt den Putschisten zum Opfer fallen, bleibt unbekannt.

Die Gewerkschaften haben mit ihrem Generalstreik die Republik gerettet, bekennt Reichskanzler Gustav Bauer am 18. März 1920 in der Nationalversammlung.

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