Sitemap | Impressum
web2.0 Diaspora Vimeo Wir in der taz Wir bei Mastodon A-FsA Song RSS Twitter Youtube Unsere Artikel bei Tumblr Unsere Bilder bei Flickr Aktion FsA bei Wikipedia Spenden in Bitcoins Facebook Bitmessage Spenden über Betterplace Zugriff im Tor-Netzwerk https-everywhere

Trauerfeier für Alpha Oumar Bah

Beginn: Sa, 27. Mar 16:00 CET 2021
Ende:   Sa, 27. Mar 18:00 CET 2021
Ort:   Berlin-Spandau, Münsinger Park (Basketballplatz), U-Bahnhof Rathaus Spandau
Geodaten: (N52.5365),(E13.1990)

Kontakt: http://ari-berlin.org/
Tags: Trauerfeier, Alpha Oumar Bah, Asyl, Flucht, Folter, Abschiebung, Migration, Frontex, Fluggastdatenbank, EuroDAC, Europol, Schengen, Visa Waiver, Verfolgung,

Diesen Termin als .ics Kalendereintrag herunterladen:  

Münsinger Park (Basketballplatz), U-Bahnhof Rathaus Spandau


Trauerfeier für Alpha Oumar Bah
am Sa. 27.3.2021 - 16.00 Uhr
Münsinger Park (Basketballplatz)
U-Bahnhof Rathaus Spandau


Wir werden vom Münsinger Park bis zu der Unterkunft laufen,
in der Alpha Oumar Bah gelebt hat, und dort Blumen nieder legen.

Cérémonie d´adieu pour Alpha Oumar Bah
le 27:03.2021 à 16H00
à Münsiger Park (au terrain de baket)
U-Bahnhof Rathaus Spandau
Nous marcherons du parc jusqu´au centre d´hébérgement
où Alpha Oumar Bah a vécu et nous y déposerons des fleurs.

=========================================================================

Helft uns, Alpha zurück zu seiner Familie zu bringen und spendet für die
Überführung!

Der Druck der Abschiebepolitik und die regelmäßigen Abschiebeflüge auch
zu Corona-Zeiten versetzen Menschen, die von Abschiebung bedroht sind, in
Angst und Schrecken. Wir trauern um den 27jährigen Alpha Oumar Bah, der
sich aus Angst vor einer Abschiebung am 16.3.21 in einer
Geflüchtetenunterkunft in Berlin das Leben genommen hat. Seine Familie in
Guinea möchte ihn wieder bei sich haben.

Helft uns, ihn zurück zu seiner Familie zu bringen und spendet für die
Überführung!

Wir trauern mit seiner Familie und seinen Freund*innen.

http://aridoklist.elefteria.net/lists/lt.php?tid=11n2mVIWgHWdlIvezDqrkP3KM8GnKIFuq06cCCwoiy/GtFv7ITkRt736RdGNhRZx

La pression de la politique d'expulsion et les avions réguliers de
rapatriement forcé, même en période de Covid 19, sèment la terreur
parmis les personnes menacées d'expulsion.

Nous pleurons Alpha Oumar Bah âge de 27 ans, qui, par peur d'une
expulsion, a mis fin à sa vie le 16 mars dans un centre d'hébergement
pour les réfugiés à Berlin. Sa famille en Guinée souhaiterait qu'il
revienne parmis les siens.

Aidez-nous à le ramener dans sa famille et faites un don pour le
rapatriement du corps.

Nous partageons la douleur de sa famille et de ses ami(e)s.

=========================================================================

Berlin 22.3.2021: Gemeinsame Pressemitteilung

Flüchtlingsrat Berlin, Guinée Solidaire, Beratungs- und Betreuungszentrum
für junge Geflüchtete und Migrant*innen BBZ, Black Lives Matter Berlin,
Migrantifa Berlin, We'll Come United Berlin Brandenburg, Moabit hilft e.V.,
Schöneberg hilft e.V., Be an Angel e.V., Willkommen im Westend, Initiative
Schwarze Menschen in Deutschland ISD

Berlins lebensgefährliche Abschiebepolitik - Suizid eines jungen Mannes
aus Guinea

Berlins Innensenator präsentiert sich im Vorwahlkampf als Hardliner in
Punkto Abschiebungen. Ob Guinea, Afghanistan oder die Republik Moldau, vom
Koalitionsversprechen einer humanen Abschiebepolitik ist viereinhalb Jahre
später nichts mehr übrig.

Mit der durch einen medienwirksamen öffentlichen Auftritt im Görlitzer
Park unterstützten Einladung einer fragwürdigen Guineischen Delegation
zur Ausstellung von Abschiebedokumenten Anker[1] und der Beteiligung
Berlins an der bundesweiten Massenabschiebung am 16.3. nach Guinea ist in
der Berliner Guineischen Community Panik ausgebrochen.

Wir gehen davon aus, dass diese Situation bei dem in Berlin lebenden
geflüchteten Alpha Oumar Bah aus Guinea dazu geführt hat, dass er den
psychischen Druck nicht mehr aushielt und sich in der Nacht von Dienstag
auf Mittwoch das Leben nahm. Der 27jährige lebte seit mehr als drei Jahren
in Berlin in einer Geflüchtetenunterkunft, hatte eine Duldung und
verdiente seinen Lebensunterhalt bei einer Reinigungsfirma. Wir fordern
eine genaue Aufarbeitung der Umstände seines Todes und dessen Zusammenhang
mit dem psychischen Druck und der Ausweglosigkeit durch die aktuelle
Berliner Abschiebepolitik.

Wir fordern den Innensenator auf, statt sich im Vorwahlkampf zu Lasten von
geflüchteten Menschen mit Abschiebungen zu profilieren, endlich
funktionierende Legalisierungs- und Bleiberechtsregelungen umzusetzen, um
den betroffenen Menschen eine Perspektive zu bieten, statt rassistische
Ressentiments zu fördern.

In 2020 haben sich bundesweit die Abschiebezahlen infolge der
Corona-Pandemie mehr als halbiert. Berlin ist als einziges Bundesland auf
dem Niveau des Vorjahrs geblieben und hat 2020 fast 10 % der Abschiebungen
bundesweit zu verantworten.Anker[2]

Berlin organisiert monatlich Massenabschiebungen in die Republik Moldau.
Betroffen sind zum Großteil Rom*nja, welche in dem Corona gebeutelten Land
weder Perspektive noch einen Zugang zu Gesundheitsversorgung haben.
Trotzdem schob Berlin sogar Menschen im Rollstuhl, in laufender
Chemotherapie oder in Tuberkulosebehandlung nach Moldau ab, ohne dass dort
eine Weiterbehandlung gewährleistet ist.Anker[3] Bei den bundesweiten
Abschiebungen nach Afghanistan beteiligt sich Berlin an fast jedem Charter,
so mit der Abschiebung eines jungen Mannes aus der Jugendstrafanstalt in
Anstaltskleidung und ohne GeldAnker[4] oder der eines Opfers von
gewalttätiger Hasskriminalität .Anker[5]

Wir trauern um Alpha Oumar Bah.

Wir fordern den Senat auf, den Koalitionsversprechen aus 2016 gerecht zu
werden: Stopp der polizeilichen Panikmache - Weg von Abschiebungen - Hin
zum Bleiberecht.

Für die Überführung des Leichnams nach Guinea werden Spenden gesammelt:
http://aridoklist.elefteria.net/lists/lt.php?tid=11n2mVIWgHWdlIvezDqrkP3KM8GnKIFuq06cCCwoiy/GtFv7ITkRt736RdGNhRZx

Pressekontakt: Guinée Solidaire

Anker[1]
http://aridoklist.elefteria.net/lists/lt.php?tid=0D2enyLWdqiVNUwNHeVVbv3KM8GnKKFuq06cCCwoiy/GtFv7ITkht736RdGNhRZx

Anker[2]
http://aridoklist.elefteria.net/lists/lt.php?tid=/kf2QCfy/RWayzWljzyR/f3KM8GnKLFuq06cCCwoiy/GtFv7ITnxt736RdGNhRZx

Anker[3]
http://aridoklist.elefteria.net/lists/lt.php?tid=gc938+ZFcuaKQ6onfFrMgv3KM8GnKGFuq06cCCwoiy/GtFv7ITkht736RdGNhRZx

Anker[4]
http://aridoklist.elefteria.net/lists/lt.php?tid=gBoCmTOZh+6hIewx9WiKvf3KM8GnKFFuq06cCCwoiy/GtFv7ITlRt736RdGNhRZx

Anker[5]
http://aridoklist.elefteria.net/lists/lt.php?tid=gheoh1+e9QK8Sj3r8mm5yf3KM8GnKAFuq06cCCwoiy/GtFv7ITnBt736RdGNhRZx



Zurück zur Terminliste



Kommentar abgeben

Wer hat, der kann! Für eine verschlüsselte Rückantwort hier den eigenen Public Key reinkopieren.
(Natürlich optional)
Geben Sie bitte noch die im linken Bild dargestellte Zeichenfolge in das rechte Feld ein, um die Verwendung dieses Formulars durch Spam-Robots auszuschließen.
logos Mitglied im European Civil Liberties Network Creative Commons Bundesfreiwilligendienst Wir speichern nicht World Beyond War Tor - The onion router HTTPS - verschlüsselte Verbindungen nutzen Wir verwenden kein JavaScript Für Transparenz in der Zivilgesellschaft