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9.9. Demo - Wem gehört die Stadt?

Beginn: Sa, 09. Sep 14:00 CEST 2017
Ende:   Sa, 09. Sep 17:00 CEST 2017
Ort:   Berlin-Kreuzberg, Oranienplatz, Berlin-Kreuzberg
Geodaten: (N52.5023),(E13.4156)

Kontakt: http://berlin.zwangsraeumungverhindern.org/2017/08/30/sa-9-9-o-platz-demo-gegen-steigende-mieten-und-zwangsraeumungen/
Tags: Gentrifizierung, Mieten, Berlin, Demo, Gleichberechtigung, Gender, Diskriminierung, Ungleichbehandlung, Zensur, Informationsfreiheit, Anonymisierung, Meinungsmonopol, Meinungsfreiheit, Abschiebung, Migration,

Solidarisch gegen hohe Mieten und Zwangsräumungen! Für die Stadt von unten!


Aufruf vom Bündnis Zwangsräumungen verhindern!

Demonstration – 9. September 14 Uhr – Oranienplatz (Kreuzberg)
Wem gehört die Stadt?
Solidarisch gegen hohe Mieten & Zwangsräumungen! – Für die Stadt von unten!

„…und die Stadt gehört euch.“, „Berlin bleibt bezahlbar“, diese und
andere leere Phrasen bestimmten das Stadtbild Berlins vor einem Jahr.
Spätestens seit der brutalen Zwangsräumung des Kiezladens und sozialen
Zentrums Friedel54 am 29. Juni 2017 ist klar, dass diese Stadt denen
gehören soll, die am meisten bezahlen. Dass dafür Menschen auf die
Straße geworfen, schleichend verdrängt, gekündigt, kriminalisiert und
verprügelt werden, ist auch unter Rot-Rot-Grün Alltag . Es geht
schließlich ums Prinzip. Das „Prinzip Eigentum“ zu schützen um es für
die Eigentümerinnen verwertbar zu machen. Dafür scheint auch die neue
Koalition im Senat der Garant sein zu wollen. Dass mit den Ausgaben für
die Polizeieinsätzen zur Teilräumung der von Geflüchteten besetzten
Gerhart-Hauptmann-Schule und der des Kiezladens F54 ganze Häuser gekauft
und Jahresmieten hätten beglichen werden können, unterstreicht noch
einmal, wie sehr dieses Prinzip des Eigentums hohe Kosten und Gewalt
beinhaltet. Ziel ist es Nachahmerinnen abzuschrecken und Investorinnen
anzulocken. Wir denken nicht, dass ein Kreuzchen bei der Bundestagswahl
hieran etwas ändert.

Die Frage „Wem gehört die Stadt?“ kann also nur praktisch beantwortet
werden. Nicht vor Gericht, in Parlamenten oder in Hinterzimmern. Sie
wird auf den Straßen und Plätzen dieser Stadt beantwortet. Ebenso in den
belebten Häusern, deren Fluren und Höfen. In der Bahn, im Bus und der
Tram, wenn Securities und Kontrolleure einen von uns wegen Fahren ohne
Ticket nerven. Sie wird beantwortet, wo Menschen sich zusammentun um
sich gegen die Verwertung ihres Lebensraums zu stellen und dafür zu
kämpfen selbstbestimmt zu leben. Die Antwort ist unser Handeln, das
nicht bloß aus der Erkenntnis erwächst, dass die Herrschenden kein
Interesse daran haben für unsere Bedürfnisse einzustehen, sondern aus
der Überzeugung, dass wir das ohnehin besser können.

Aus dieser Überzeugung erwachsen ganz unterschiedliche Formen des
Widerstands. Sei es die momentane Besetzung wohnungsloser Kids und
Aktivistinnen der ehemaligen Teppichfabrik in Berlin-Stralau oder die
Organisierung einer ganzen Hausgemeinschaft in der Zossenerstraße 18,
die die Kreuzberger Bezirksregierung drängte das Vorkaufsrecht
auszuüben. Sei es der Protest der Jugendlichen in den Jugendzentren
Potse & Drugstore (Schöneberg) gegen ihre Verdrängung oder die Besetzung
der ‘Seniorinnenfreizeitstätte Stille Straße’ (Pankow) durch
Rentnerinnen. Vielfältig ist der Protest gegen Verdrängung schon jetzt.
In der Utopie einer Stadt von unten soll dieser Vielfalt Rechnung
getragen werden, indem die Bedürfnisse der Einzelnen, anstatt
Renditeinteressen Weniger der Maßstab für erfolgreiche Stadtpolitik sind.

Am 8. September gibt es deshalb einen bundesweiten und dezentralen
Aktionstag der Kampagne “Mietenwahnsinn stoppen”.
Und am 9. September wollen wir gemeinsam mit Euch auf die Straße gehen
und die Frage „Wem gehört die Stadt?“ praktisch beantworten. Kommt mit
uns auf die Straße! Seid an beiden Tagen wütend, laut, kreativ und
rebellisch!

Für ein Bleiberecht aller Neuberlinerinnen, für die Legalisierung von
Besetzungen leerstehender Gebäude, für ein Zwangsräumungs-Moratorium und
ein Recht auf Wohnen.

Gegen ungewollte Modernisierungen, Rassismus auf dem Mietenmarkt,
strukturelle Verdrängung und die Kriminalisierung solidarischer
Nachbarschaften.

http://berlin.zwangsraeumungverhindern.org/2017/08/30/sa-9-9-o-platz-demo-gegen-steigende-mieten-und-zwangsraeumungen/
https://www.facebook.com/events/111900666176800/

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