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04.04.2016 Wer braucht Briefkastenfirmen?

Die Panama-Papers, das sind 2,6 Terabyte, 11,5 Millionen Dokumente und 214.000 Briefkastenfirmen

... und das ist nur die (enttarnte) Spitze des Eisbergs, denn noch ist nicht alles ausgewertet und der panamaische Offshore-Dienstleister Mossack Fonseca ist bei weitem nicht der Einzige auf der Welt.

Trotzdem ist der Einblick in die Geschäftsgebaren der Enttarnten (über Präsident Poroschenko, Mitglieder der saudischen Königsfamilie, die Hisbollah bis zu bekannten Sportlern)  interessant, ... aber das steht alles in den anderen Medien.

Mehr dazu gibt es z.B. hier http://panamapapers.sueddeutsche.de/
und https://de.wikipedia.org/wiki/Panama_Papers
und http://www.wirtschaft.ch/Fragwuerdige+Briefkastenfirmen+entlarvt/692978/detail.htm

Für uns als Befürworter von Informationsfreiheit und Transparenz ist die Nachricht dahinter wichtig. Eine entscheidende Frage hat Gregor Gysi dazu gestern bei Anne Will gestellt: Warum gibt es überhaupt Briefkastenfirmen? Diese sind eine von der Politik erlaubte Form der Verschleierung von Geldtransaktionen. Diese ist genau wie der Derivathandel, der Hochfrequenzhandel und weitere nur spekulative Anlageformen zu verbieten. Sie dienen nicht dem ursprünglichen Zweck des Geldes, nämlich Mittler beim Tausch von Waren und Dienstleistungen zu sein.

Gysi hat die Untätigkeit der regierenden Politiker bei der Eindämmung solcher Spekulationskonstrukte angeprangert, die uns jährlich  Milliarden an dringend notwendigen Ressourcen vorenthalten.

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Tags: #Datenskandale #Bankdaten #Datenbanken #Steuerdaten #PanamaPapers #Mossack #Fonseca #Poroschenko #Zensur #Transparenz #Informationsfreiheit #Anonymisierung #Meinungsmonopol #Meinungsfreiheit #Pressefreiheit #Internetsperren #Netzneutralitaet #OpenSource
Erstellt: 2016-04-04 07:33:33
Aufrufe: 631

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