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30.06.2017 Auf zum Jugendforum 2017

Berlin, wir müssen reden – jetzt erst recht.

... mitbestimmen, mitmischen, einmischen, aufmischen, ...

Update: Es gibt ein erstes Video vom Jugendforum - anschauen lohnt sich.

am Freitag, den 30.6.17 von 11-19h auf dem Tempelhofer Feld sollte das Jugendforum 2017 stattfinden. Der Regen hat uns einen Streich gespielt. In einem wahnsinnigen Nachteinsatz haben die Veranstalter das ganze Fest von 7000qm auf 500qm eingedampft und in den Pfefferberg verschoben.

Als Festival für junge Politik bietet das jugendFORUM (#jufo) jährlich eine Plattform für den Dialog zwischen über 800 jungen Berliner*innen und Berliner Politiker*innen. Einen Tag lang ging es um die großen, dabei auch konkreten Fragen:

Wie wollen wir in dieser Stadt zusammen leben, lernen und wohnen. Vom Skaterpark im Kiez, queerer Schulpolitik bis hin zur Frage, wer eigentlich wählen darf und warum – die Themen setzen die Jugendlichen selbst; in Diskussionen, Workshops und auf der Bühne stellen sie Politiker*innen zur Rede und verschaffen ihren Forderungen Gehör.

Zu neun Themenschwerpunkte haben Jugendliche mit den Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft  diskutiert. An über 30 Aktionsständen konnten die verschiedensten Aktivitäten von Tanz über Malen bis zum Buttons prägen ausprobiert werden.

Aktion Freiheit statt Angst ist wie vor 2 Jahren im Berliner Abgeordnetenhaus wieder dabei. An unserem Button-Workshop können sich alle schöne Buttons herstellen - mit selbst erstellten Motiven oder Ausschnitten und Vorlagen. Mit der Produktion hatten wir auf unserm "Aktionstand", der aus 3 Stühlen bestand einige Schwierigkeiten. Aber auch unsere vorgeprägten Buttons fanden viele Abnehmer.

Das Jugendforum sollte auf dem Tempelhofer Feld stattfinden, damit man Krach machen und am Abend nach dem offiziellen Programm ab 19h auch Musik erschallen lassen kann. Das fand nun im Pfefferberg statt.

In vielen Workshops haben sich engagierte Jugendliche gefragt, was auf dem Jugensforum diskutiert werden sollte:

So wurde nun am 30.6. auf und vor der Bühne diskutiert über:

  • Politik in der Schule

Dieses Thema wird einen Berlinfokus haben. Eingeladen werden vorrangig Mitglieder des Berliner Abgeordnetenhauses.

  • Warum ist es so insransparent, wer in die Kommission für die Erstellung der Rahmenpläne reinkommt und wer nicht? SVen sollten mehr Einfluss haben.
  • Mehr finanzielle Möglichkeiten für AGs zu Bildung & Demokratie
  • Wie lässt sich Demokratie an der Schule gestalten und welche Art von Partizipation brauchen wir?
  • An der Runde arbeiten: Was bildet ihr uns ein? e.V., SV-Bildungswerk
  • Stadtentwicklung/ Mobilität

Dieses Thema wird einen Berlinfokus haben. Eingeladen werden vorrangig Mitglieder des Berliner Abgeordnetenhauses.

  • Vor allem ist der Berliner ÖPNV in seiner jetzigen Form zu teuer, viele Schüler*innen, Azubis, Freiwilligendienstleistende aber auch andere können sich das Monatsticket nicht leisten
  • Eine Stärkung des ÖPNV ist auch unter Nachhaltigkeitsaspekten sinnvoll, bspw. im Hinblick auf die Feinstaubbelastung; hier steckt noch der Aspekt der fahrradfreundlichen Stadt mit drin
  • An der Runde arbeiten: Jugendkulturzentrum „Die Linse“, BUNDjugend, Landesschülerausschuss
  • Sexuelle Vielfalt

Dieses Thema wird einen Berlinfokus haben. Eingeladen werden vorrangig Mitglieder des Berliner Abgeordnetenhauses.

  • Diskriminierung aufgrund sexueller Identität präventiv entgegenwirken
  • Ansprechpersonen für alle Belange bzgl. Sexualität in der Schule schaffen
  • Stärkere Einbindung von Sexueller Vielfalt in den Rahmenlehrplan und damit verbundene Fortbildungen für Lehrer*innen
  • An der Runde arbeiten mit: Landesschülerausschuss, Young Voice TGD
  • Inklusion

Dieses Thema wird einen Berlinfokus haben. Eingeladen werden vorrangig Mitglieder des Berliner Abgeordnetenhauses.

  • Was sind die Möglichkeiten für ganzheitliche Inklusion in Berlin?
  • In der allgemeinen Wahrnehmung schließt der Inklusionsbegriff häufig Förderung des Zugangs für ALLE Personen aus, bspw. integrative Bildung, Umgang mit sprachlichen Barrieren, Zugang zu gesellschaftlicher Teilhabe
  • Integrationsfähigkeit und Integrationswillen der Berliner Politik und Behörden: Was tun diese für die Förderung der inklusiven Stadt?
  • An der Runde arbeiten mit: SINGA Deutschland, Jugendkulturzentrum „Die Linse“
  • Rechtspopulismus

Dieses Thema wird einen bundespolitischen Fokus haben. Eingeladen werden vorrangig Mitglieder des Bundestages, der Landtage und Kommunen.

  • Woher kommt der Zulauf zu rechtspopulistischen Ideologien und Bewegungen, was sind die dahinterliegenden Probleme?
  • Wie gehen etablierte Parteien, aber auch andere gesellschaftliche Akteure damit um? Welche Antworten liefern sie auf die tatsächlichen Probleme, die der Rechtspopulismus anprangert?
  • Was können Handlungsoptionen dagegen sein? Was kann außerschulische Bildungsarbeit leisten und wie sollte diese unterstützt werden? Was ist die Rolle der Medien in dem Zusammenhang?
  • An der Runde arbeiten mit: Jugendmigrationsbeirat Berlin, Kleiner 5, Freiwilliges Jahr Beteiligung, SEKI-Projekt, Gesicht zeigen!
  • Europa

Dieses Thema wird einen europapolitischen Fokus haben. Eingeladen werden vorrangig Mitglieder des Europäischen Parlaments. Diese Gruppe hat sich neu formiert und ist noch im Entwicklungsprozess. Die genannten Punkte sind Ansätze, die noch im Detail ausformuliert werden.

  • Wohin steuern wir mit der EU27 und wie kann man dem verstärkt vorhandenen Euroskeptizismus präventiv entgegenwirken?
  • Relevanz und Chancen, sowie Errungenschaften der EU und Europas für Jugendliche verstärken
  • Parteipolitische Positionen zum Thema Europa und die Relevanz für jugendliche Erstwähler*innen behandeln
  • An dieser Gruppe arbeiten: Junge Europäische Bewegung e.V., Europäisches Jugendparlament
  • Abschiebungen (nach Afghanistan) stoppen

Dieses Thema wird einen bundespolitischen Fokus haben. Eingeladen werden vorrangig Mitglieder des Bundestages, der Landtage und Kommunen.
Diese Gruppe hat sich neu formiert und ist noch im Entwicklungsprozess. Die genannten Punkte sind Ansätze, die noch im Detail ausformuliert werden.
Es steht noch nicht fest, ob der Fokus nur auf Abschiebungen nach Afghanistan oder auch in Bezug auf Balkanländer oder andererorts liegt.

  • Ist diese Praxis moralisch vertretbar und wer trägt hierfür die Verantwortung?
  • Was sind die Handlungsspielräume in denen wir Veränderungen anstreben können?
  • An der Runde arbeitet: Jugendliche ohne Grenzen
  • Antimuslimischer Rassismus

Dieses Thema wird einen bundespolitischen Fokus haben. Eingeladen werden vorrangig Mitglieder des Bundestages, der Landtage und Kommunen.

  • Medien als großes Konfliktpotenzial
  • Was tut die Politik gegen racialprofiling und wie können sich Betroffene geschützt werden?
  • Warum ist Antimuslimischer Rassismus noch nicht in der Polizei-Statistik vorhanden, obwohl solche Fälle bereits häufig vorkommen?
  • An der Runde arbeiten: juma e.V., Young Voice TGD, Kinder- und Jugendparlament Charlottenburg-Wilmersdorf

Hier die ersten Bilder vom Tage:

Ab 12h wird der Eingang umlagert, Jede/r will ein Bändchen haben.

Auch drinnen füllt es sich ...

 

Die Enge erhöht die Raumtemperatur - Infostand an Infostand - man muss sich erstmal zurechtfinden ...

Die Initiative für die U18 Wahl versucht das Interesse für die Bundestagswahlen am 24.9. auch bei Jugendlichen unter 18 Jahren zu wecken.

Demokratie braucht politische Bildung - na klar, besonders im Zeitalter der Fake-News.

An unserem eingedampfter Aktionsstand droht das pinke Einhorn mit der "intelligenten Videoüberwachung" ...

Hier können die BesucherInnen aufschreiben, wo sie sich Veränderung wünschen und was alles anders werden müsste ...

Junge Muslime aktiv - juma
Bei einem Ratespiel kann man viel lernen und Vorurteile über Bord werfen.

Statt "Schlag den Raab" kann man sich hier mit jungen Muslimen messen und viele Preise gewinnen.

Es wird viel diskutiert ...

Der Landesschülerausschuss (LSA) informiert ...

Die Diskussionsveranstaltungen sind vom Schallpegel der Bühne getrennt. Allerdings waren die Räume für die Diskussionen zu klein, so dass viele draußen bleiben mussten.
Worüber wurde diskutiert?

  • Tabu School - wir sind queer
  • Bart Burka Basta - checks du's noch
  • Jugendfördergesetz

Gegen AfD und andere Rechtsaußen ...

Diskussion mangels Platz einfach auf der Bühne ...

Der Muslim Fakten-Check ...

Diskussion über ein friedliches Miteinander ...

... trommeln für ein friedliches Miteinander ... und zum Spaß.

SchauspielerInnen vom Grips Theater über vorgeprägte  Geschlechterrollen

Die Macherinnen am Stand von proFamila begehen die heutige Entscheidung des Bundestags zur Ehe für alle mit freudigem Plaste-Ring-Anstecken.

Meinungen und Wünsche haben sich angesammelt und werden zum Abschluss an die VertreterInnen des Berliner Senats übergeben.

In den sozialen Medien wird gepostet was das Zeug hält - leider auch auf Facebook. Davon halten wir eher wenig.

Mehr dazu bei http://jugendforum.berlin/
und http://jugendforum.berlin/de/jufo-blog/
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/events/2024-20170630.htm

Alle Artikel zu


Kommentar: RE: 20170630 Auf zum Jugendforum 2017

Aktionen gegen Abschiebungen afghanischer Geflüchteter wären auch angebracht und hilfreich

Sally, 21.05.2017 11:02


Kategorie[49]: Aktivitäten Short-Link dieser Seite: a-fsa.de/d/2Mq
Link zu dieser Seite: https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6041-20170630-auf-zum-jugendforum-2017.htm
Link im Tor-Netzwerk: nnksciarbrfsg3ud.onion/de/articles/6041-20170630-auf-zum-jugendforum-2017.htm
Tags: #jufo17 #Jugendforum #Aktivitaet #FsaMitteilung #Informationsfreiheit #Meinungsfreiheit #sozialeNetzwerke #Frieden #Krieg #Asyl #Flucht #Abschiebung #Migration #Gleichberechtigung #Gender #Diskriminierung #Ungleichbehandlung #Mitbestimmung
Erstellt: 2017-05-20 09:43:14
Aufrufe: 1652

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