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01.03.2018 IT-Sicherheit bei Bundesbehörden weiter fraglich

Ausländische Hacker gelangten in das "bislang als sicher geltende" Datennetzwerk des Bundes

Ein Witz jagt den Nächsten bei dieser Geschichte: "bislang als sicher geltende"

Nr. 1: Nach dem vor 2 Jahren festgestellt worden war, dass fremde Hacker Zugriff auf die Daten des Bundestags erlangt hatten, wurde alles(?) "neu und sicher" gemacht - NEIN, nicht "sicher", vielleicht sicherer, mehr nicht. Eine 100%-ige Sicherheit gibt es nirgends.

Deshalb ist Cybercrime auch ein ganz wichtiger Punkt, wenn es um unsere Privatsphäre geht. Datenschutz soll nicht die Daten schützen sondern uns! Und da es keine 100%-ige Sicherheit gibt, können wir nur sicher sein, wenn möglichst keine Daten über uns erhoben und gespeichert werden.

Fefe schreibt dazu: "Ja, äh, nee. Wer zu irgendeinem Netz annimmt, es sei schon sicher, ist inkompetent und sollte gefeuert werden. Erst Recht, wenn das Netz von einem externen Dienstleister betrieben wird, wie T-Systems in diesem Fall." - und alle mit etwas Ahnung von IT werden ihm zustimmen.

Nr. 2: Sicherheitskreisen zufolge gehören die Hacker zur Gruppe "APT28", die viele Fachleute russischen Regierungsstellen zurechnen. Vielleicht war es aber auch "XYZ007". Denke ich auch immer, wenn mir mit einer Mail eine unbekannte Tante aus Nigeria eine Million vererben will und Umlaute als russische Buchstaben dargestellt werden, dass der russische Geheimdienst dahinter steckt? - Nicht wirklich!

Nr. 3: Der größte Lacher, was eigentlich zum Weinen ist - warum arbeiten Zehntausende Menschen bei den Bundesbehörden ausgerechnet mit Windows?

Auch dazu zitieren wir gern wieder Fefe: "Hey, wisst ihr noch damals, als München auf Linux umgestellt wurde und von den Russen gehackt wurde? Nicht? WEIL ES NICHT PASSIERT IST. "

Wie kann ein Staat, dem angeblich die Sicherheit über alles geht, in seinen sicherheitsrelevanten Abteilungen mit einem Betriebssystem arbeiten, für das 95% aller Malware geschrieben wird? Wir erinnern uns noch gut an den Linuxtag in Berlin auf dem wir einen Messestand hatten, damals hatte das Außenministerium unter dem heutigen Bundespräsidenten Steinmeier die Schirmherrschaft - und zwar mit der Begründung, dass sie auf ihren Rechnern in den Botschaften und im Ministerium aus Sicherheitsgründen eine quelloffenes Betriebssystem wie Linux verwenden würden. Ist das heute auch noch der Fall?

Die Gefährdung der Stadt München durch Windows wäre doch auch nicht notwendig gewesen, ganz zu schweigen von den finanziellen Mehrbelastungen. Was uns zum dritten Mal zu Fefe führt: "Die Lösung für mehr Windows-Malware ist mehr Windows. Genau wie bei School Shootings in den USA. Die Lösung für mehr Gun Violence sind mehr Guns."

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen - danke Fefe!

Mehr dazu bei https://blog.fefe.de/?ts=a4681be4
und https://www.stern.de/digital/online/apt28---das-sind-die-hacker-hinter-dem-angriff-auf-das-bundesnetzwerk-7881400.html


Kommentar: RE: 20180301 IT-Sicherheit bei Bundesbehörden weiter fraglich

Die Sicherheit dort ist grunsätzlich fraglich, wenn man eine Firma wie T-Systems beauftragt, von der angenommen werden kann, dass sie mit US Geheimdienst-Freunden wie FireEye zusammenarbeitet.
https://www.golem.de/news/fireeye-telekom-feiert-partnerschaft-mit-us-geheimdienst-naher-firma-1410-110170.html

Uwe, 02.03.2018 10:58


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Tags: #Bundesbehörden #Bundestag #Linux #Cyberwar #Hacking #Trojaner #Cookies #Verschlüsselung #Microsoft #Windows #Meinungsmonopol #Meinungsfreiheit #Pressefreiheit #Fefe #Lauschangriff #Überwachung #Datenbanken
Erstellt: 2018-03-01 09:32:09
Aufrufe: 330

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