DE | EN
Sitemap | Impressum
web2.0 Diaspora Vimeo Wir in der taz Wir bei Mastodon A-FsA Song MeetUp Twitter Youtube Unsere Artikel bei Tumblr Unsere Bilder bei Flickr Aktion FsA bei Wikipedia Spenden in Bitcoins Facebook Bitmessage Spenden über Betterplace Zugriff im Tor-Netzwerk https-everywhere
20.03.2020 Geldnot bei OneWeb

Drohende Pleite schon bei 100 Satelliten?

Vor 3 Monaten hatten wir berichtet, das Elon Musk neben seinem Tesla Autowerk bei Berlin auch die Absicht hat 30.000 Starlink Satelliten für einen weltweiten Breitband-Internetzugang in die Umlaufbahn zu bringen. Dies hatte er bei der US Federal Communications Commission beantragt.

Seine Konkurrenz von OneWeb wollte die gleiche (größenwahnsinnige) Idee mit 900 Satelliten angehen und ist inzwischen mit 650 etwas bescheidener geworden. Morgen sollen zu den 40 bereits in einer Umlaufbahn befindlichen weitere 34 hinzu kommen. Der Start wird zur Zeit auf dem kasachischen Weltraumbahnhof Baikonur vorbereitet. Allerdings berichtet Bloomberg, dass in dem Unternehmen Geldmangel herrscht und man nach weiterer Finanzierung sucht.

Doch auch nach einem möglichen schnellen Ende des Projekts bleibt die Frage, wer da oben wieder aufräumt und die Satelliten kontrolliert verglühen lässt. Hoffen wir auch auf einen Denkanstoß bei Elon Musk, denn wie bereits im Dezember gesagt, z.Zt. tummeln sich "nur" 23.000 Satelliten da oben ...

Die Internationale Astronomische Union (IAU) warnt seit Jahren davor, dass Aufnahmen durch Satellitenspuren unbrauchbar gemacht werden. Bei bestimmten Tageszeiten könnten die Hälfte aller Aufnahmen "stark beeinträchtigt" werden. Auch das Herausrechnen der Satellitenbahnen, wenn diese nach ihrer Positionierung endlich feststehen, ist nur ein kleine Hilfe, weil der wirkliche Hintergrund hinter den herausgerechneten Flecken einfach fehlt. Bis jetzt sind die Bahnen von 26.000 "Positionen" bekannt und "können  berücksichtigt werden".

Richtig unangenehm wird es wohl erst, wenn durch Zusammenstoß oder Meteoriteneinschlag ein diffuser Haufen Schrott entsteht ...

Warum kann so ein weltweites Projekt nicht in der UNO diskutiert und beschlossen werden? Private Investoren mögen mitmachen dürfen, aber sie dürfen nie die Kontrolle haben. Außerdem würde ein Up- und Donwlink in den USA sicher die NSA zum Abhören ermuntern. Auch die mögliche militärische (Mit-) Nutzung würden wir als große Gefahr sehen.

Mehr dazu bei https://www.heise.de/newsticker/meldung/Satelliten-Internet-OneWeb-soll-vor-der-Pleite-stehen-4686666.html
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7082-20191121-elon-musk-will-tausende-satelliten-starten.htm

 


Kategorie[21]: Unsere Themen in der Presse Short-Link dieser Seite: a-fsa.de/d/38v
Link zu dieser Seite: https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7207-20200320-geldnot-bei-oneweb.htm
Link im Tor-Netzwerk: nnksciarbrfsg3ud.onion/de/articles/7207-20200320-geldnot-bei-oneweb.htm
Tags: #Satelliten #Tesla #Starlink #OneWeb #Pleite #ElonMusk #IAU #5G #NATO #Weltraum #Überwachung #Atomwaffen #Militär #Bundeswehr #Aufrüstung #Waffenexporte #Drohnen #Frieden #Krieg #Menschenrechte #InternationaleAstronomischeUnion
Erstellt: 2020-03-20 09:22:49
Aufrufe: 197

Kommentar abgeben

Wer hat, der kann! Für eine verschlüsselte Rückantwort hier den eigenen Public Key reinkopieren.
(Natürlich optional)
Geben Sie bitte noch die im linken Bild dargestellte Zeichenfolge in das rechte Feld ein, um die Verwendung dieses Formulars durch Spam-Robots auszuschließen.
logos Mitglied im European Civil Liberties Network Creative Commons Bundesfreiwilligendienst Wir speichern nicht World Beyond War Tor - The onion router HTTPS - verschlüsselte Verbindungen nutzen Wir verwenden kein JavaScript Für Transparenz in der Zivilgesellschaft